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Bei unserer Aufgabenerledigung ist die Wahrung und Förderung der Belange des Natur- und Umweltschutzes eine wichtige Maßgabe. Diese haben wir bereits 1987 durch einen entsprechenden Passus in unserer Satzung verankert. Der Verband hat durch die Unterrichtung der ausführenden Mitarbeiter über wasserwirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge wie auch durch die Anschaffung und teilweise Weiterentwicklung eines auf unsere Aufgaben speziell zugeschnittenen Maschinenparks eine optimale Aufgabenerledigung gewährleistet. Das Instrument des betrieblichen Umweltschutzes wird ständig fortentwickelt und verbessert.
Es ist deshalb nur folgerichtig, dass wir uns mit der Teilnahme am EMAS-Projekt einer objektiven Beurteilung des erreichten Standards unterziehen. Das Umweltmanagementsystem nach der EMAS-Verordnung soll einen geeigneten Rahmen schaffen in dem Organisationsstrukturen, Zuständigkeiten und Verfahrensabläufe für die Umsetzung der Umweltziele und des damit verbundenen Informationsweges im Deichverband festgelegt sind. In einem Umweltmanagementhandbuch wird die grundlegende Organisation des betrieblichen Umweltschutzes niedergelegt.

Wir wollen mit diesem Schritt unsere bisherige erfolgreiche Arbeit für Hochwasserschutz und Entwässerung aber auch für Natur- und Umweltschutz weiter fortentwickeln und auf eine festinstallierte Grundlage stellen. Die Umweltmanagementsysteme haben sich zum Merkmal einer modernen zukunftsfähigen Betriebsführung entwickelt.
Die Anerkennung unserer Bemühungen zur Umsetzung des betrieblichen Umweltschutzes und zur Zertifizierung nach EMAS II durch Verbandsmitglieder und Geschäftspartner hat uns bestätigt und ermutigt auf diesem Weg voran zu schreiten.
Wir haben seit der ersten Auditierung versucht unser internes System zu optimieren. Es zeigt sich aber dass die Belange Hochwasserschutz und Entwässerung nicht isoliert auf unser Verbandsgebiet begrenzt betrachtet werden kann, sondern dass wir hier in Systemen und raumübergreifenden Verpflichtungen denken müssen.
Die bereits jetzt absehbaren tiefgreifenden Veränderungen, die der Weser durch eine Fahrrinnenanpassung bevorstehen, werden auch nachhaltige Auswirkungen auf den Hochwasserschutz und die Entwässerung in Bremen haben.
Wir hoffen mit dieser ersten aktualisierten Umwelterklärung, dass wir uns auf die zukünftigen umweltbedeutsamen Anforderungen an Hochwasserschutz und Entwässerung gut vorbereitet haben und ihnen ein hohes Maß an Sicherheit beim Umweltstandard garantieren können.
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